Unser Sortiment

Bei Fashion-System finden Sie alles rund um das beliebteste Kleidungsstück des Mannes: Das Hemd!

Dabei setzen wir seit jeher auf Marken, die sich von Ihren Konkurrenten durch Leistung und Qualität abheben. Von Redmond über Casamoda bis Schaeffer bieten wir Ihnen in allen Preiskategorien Hemden an, die diesem Grundsatz entsprechen. Wir möchten, dass Sie das bestmögliche Hemd für Ihr Geld bekommen.

Neben Herrenhemden finden Sie in unserem Shop Polo-Shirts, Pullover, Krawatten, Manschettenknöpfe und noch viele weitere Artikel für den Mann von Welt.

Hemden - Bei uns finden Sie modische, bügelfreie Hemden von Casamoda, Redmond und Venti. Hochwertige, elegante Schaeffer Hemden angesagte Pure Hemden, Ahlemeyer Hemden und Cubani Hemden sind ebenfalls im Angebot.
Suchen Sie ein Hemd mit Piccadilly, Tab oder Button Down Kragen ? – Wir bieten Ihnen eine enorme Auswahl an modischen Kragen. Business Hemden und Freizeit Hemden der Extra-Klasse, Bügelfreie und knitterfreie Hemden, Hemden mit extra langen Ärmeln (69 und 72cm) und Hemden mit angesagten Schnittformen gehören ebenso zu unserem Sortiment, wie feine Abendhemden und robuste Pilotenhemden.

Polo Hemden - von Casamoda aus feinstem Pima-Cotton bis zu den sportlichen Polo Hemden der Marke Redmond - in aktuellen Farben.

Strickwaren - Baumwoll-, Merino- und Wollartikel von Casa Moda,Venti und Redmond.

Accessoires - Krawatten aus reiner Seide in vielen Musterungen und Farben. Von Casamoda, Redmond und Venti abgestimmt auf die aktuelle Hemdenkollektion. Dazu empfehlen wir Ihnen unsere Krawattenklammern für den perfekten Look.
Manschettenknöpfe in klassischen und modisch verspielten Formen, die in Deutschland und Frankreich entworfen und exklusiv gefertigt werden.
Klassische Taschentücher aus 100% Baumwolle für den Gentleman von Welt finden Sie ebenso in unserem Angebot, wie modische Einstecktücher und hochwertige Kragenstäbchen aus echtem Sterling Silber.

Auch Fashion-System hebt sich von der Konkurrenz ab durch Leistung und Qualität.
Wir liefern schnell und kostenlos ab einem Bestellwert von 30€. Retouren innerhalb Deutschlands sind ebenfalls kostenlos.
Prüfen Sie Ihre Ware in Ruhe – mit 28 Tagen Widerrufsrecht.
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Zahlen Sie sicher – unser gesamter Shop ist SSL verschlüsselt – per Rechnung, PayPal, Kreditkarte, Sofortüberweisung oder Vorkasse.
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Textillexikon

Wissenswertes über Textilien

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ägyptische Baumwolle zumeist langstapelige Baumwolle erstklassiger Provenienz, alternativ auch Pima Baumwolle

Abend-(Dinner)jackett Weißer bzw. elfenbeinfarbiger oder farbiger Sakko für Parties und sommerliche Festlichkeiten, oft mit seidenbedeckten Revers oder Schalfassons

Abendhemd siehe Smoking-Hemd

Abendjackett leichtes Sacko für abendliche Anlässe, meist in schwarz oder dunkelblau

Abfüttern Einarbeiten des Futters in ein Kleidungsstück, meistens durch Verstürzen

Abgepasst Bei unterschiedlichen Teilen des Bekleidungsstückes wird das Muster passgenau verarbeitet, d.h. das Muster läuft weiter z. B. linkes und rechtes Vorderteil

Abgesteppt Häufige Nahtform bei sichtbaren Nähten, auch als Doppelsteppung

Abnähen wird in der Praxis oft mit bestimmten Nahtpositionen in Verbindung gebracht. Es werden z.B. Abnäher „abgenäht“ oder, wenn eine Nahtbreite abgenäht, wird bedeutet dies, daß die Näherin eine Naht in einem vorgegebenen Abstand von der Schnittkante näht

Abnäher Ausschnitt in einer von der Schnittkonstruktion vorgegebenen Abnähertiefe, Abnäherlänge und Nahtführung. Sie dienen vor allem zur Unterstützung der Paßform des Kleidungsstückes

Abriebbeständigkeit abhängig von der Struktur der Faseroberfläche sowie der Reiß- und Biegefestigkeit eines Materials

Abschneiden bestimmte Teillängen werden von der ursprünglichen Länge abgetrennt, z.B. bei Nähfäden, Oberstoffen, Zutaten, Halb- und Fertigteilen

Abschneidvorrichtung oder Abschneider Mechanische Vorrichtung zum Trennen des Nähfadens nach dem Nähen

Abseite Bei der Abseite hat die untere (linke) Warenseite bei Doppelstoff ein anderes Aussehen als die obere (rechte) Warenseite. Der Abseitenstoff wird auch Reversible genannt und bedeutet: umkehrbar, drehbar, auf beiden Seiten verwendbar

Absteppen Fachausdruck bei Ziernähten-Ziersteppungen, hierbei erfolgt ein ein- oder mehrfaches Steppen entlang fester Kanten z.B. bei Säumen, Leisten etc

Accessoires Stammt aus dem Französischen und bedeutet: Zubehör, Requisiten. Es ist ein Sammelbegriff für modische Extras wie Handschuhe, Gürtel, Schirm, Tücher, Modeschmuck, Taschen etc.

Acetatgarn/-stoff besteht aus zellulosen Chemiefasern ( natürliche Polymere). Man stellt daraus vor allem Kleider- und Blusenstoffe sowie Futterstoffe her

Achselhemd Hemd (T-Shirt) mit nur einem schmalen Steg auf der Schulter (schulterfrei)

Achselnaht Siehe Schulternaht

Acrylgarn Kunstfasergarn, hauptsächlich für Verzierungen und Stickerei

Acrylgewebe Kunstfasergewebe, meist zusammen mit Baumwolle und Wolle verwandt

After-six-Anzug Dieser Anzug wird meist bei offiziellen Anlässen, sowie auch bei Abendveranstaltungen, Empfängen und Tagungen getragen. Ein- oder zweireihiger Herrenanzug, modisch geschnitten, aus elegantem Material in dezenten, dunkelen Tönen

All-over-Druck Fortlaufender Textildruck, der keinen sichtbaren Anfang oder Ende hat

Altmodisch Bedeutung für etwas was nicht mehr aktuell ist, nicht der heutigen Zeit entspricht

Amtskleidung vorgegebene Kleidungsvorschrift meist bei offiziellen Ämtern und Funktionen, z.b. Talare

Änderung (an Kleidern) Aus Gründen der Passform notwendiges Umarbeiten eines Kleidungsstückes durch Veränderung der Ursprungsform oder bestimmter Maße

Aneinanderheften Manuelles oder maschinelles Annähen eines Schnittteiles an ein anderes vor dem eigentlichen Nähprozeß mit Hilfe von Heftgarn

Anfertigen Herstellung eines Kleidungsstückes bis zur Verkaufsreife. In der Serienfertigung wird dies auch Konfektionieren genannt

angepaßte Kleidung siehe Ändern

anheften siehe aneinanderheften

anketteln Das maschengenaue Zusammennähen auf speziellen Kettelmaschinen wird als anketteln bezeichnet

Ankleidepuppe Nachgebildete Figuren (Figurinen), die die angebotene Kleidung tragen und für sie werben

Anknöpfkragen Oder angeknöpfter Kragen, der von dem Bekleidungsstück entfernt werden kann

anliegende Kleidung körpernah oder figurbetont geschnittene Kleidung

annähen Tätigkeitsbezeichnung für das Befestigen von Kleinteilen, z.B. Aufhängern, Etiketten, Knöpfen usw

Anpassen das Kleidungsstück der Figur entsprechend anpassen

anschlagen Tätigkeitsbezeichnung für das an der Außenseite des Kleidungsstückes nicht sichtbare Befestigen von Säumen z.B. mit einer Blindstichmaschine

Antaillieren Das Kleidungsstück ist an der Taille enger geschnitten als an Oberweite und Becken

Antischrumpfausrüstung Der Stoff wird im Veredelungsprozess vorgeschrumpft und stabilisiert, um späteres Einlaufen (in der Wäsche)zu verhindern

Anziehpuppe alter Ausdruck für Figurine

Anzug Der Anzug besteht aus Sakko und Hose. Material, Schnittform und Details werden je nach Tragegelegenheit ausgewählt. Meist konventionell, wird aber auch modisch getragen

Anzug, eleganter Einreiher (Sakko mit nur einer Verschlußreihe), Zweireiher (Zwei Verschlußreihen mit 2 oder 3 Knopfpaaren), Blazer-Kombination (in der Regel unifarben mit Metallknöpfen)

Apparate (für Nähmaschinen) Mit Apparaten können Näharbeiten wirtschaftlicher durchgeführt werden. Nähapparate wie z.B. Säumer und Lineale erleichtern das Führen des Nähgutes in der richtigen Lage zur Nadel und sichern einen gleichmäßigen Nahtverlauf

Applikation Früher verstand man unter diesem Begriff das Aufbringen von Zierelementen z.B. Borden, Litzen usw. aus Stoff, Leder oder Kunststoff die meistens aufgenäht wurden. Heute erfolgt dies häufig durch Verklebung. Zur Applikation zählt man auch markante Ziersteppungen und Kantenverzierungen. Es werden auch modisch interessante Grobzierfäden angeboten, die zu Ziernähten mit verschiedensten Sticharten und –effekten verarbeitet werden können

appretiertes Gewebe (Appretur) Fertigstellen des Textilgutes für den gewünschten Verwendungszweck. Meistens handelt es sich bei der Appretur um eine (chemische oder mechanische) Endbehandlung

Arbeitsfuß (der Nadel) Führung der Nadel auf dem Stoff

Arbeitshemd Meist grobfaseriges, robuster Hemd in weiter Schnittform

Arbeitskleidung Kleidungsstücke, die funktions-, schnitt- und verarbeitungstechnisch die Anforderungen erfüllen, die in dem jeweiligen Beruf benötigt werden

Armabwärtsnähmaschine Die flachliegenden Teile des Ärmels werden abwärts zu einer Röhre zusammenzunähen, z.B. an Blusen, Hemden etc. die Ärmelnähte

Ärmel Je nach Verwendungszweck und Schnittkonstruktion unterscheidet man zwischen folgenden Ärmeltypen: Kugelärmel, Passenärmel, Raglan-Ärmel, Halbraglan, auch Janus-Ärmel genannt. Bei Mädchen- und Damenoberbekleidung findet man als weitere Formen noch Kimono- und Fledermaus-Ärmel. Von der Länge her unterscheidet man Ärmel mit ganzem Arm, halbem Arm und Dreiviertel-Arm. Bei Hemden auch noch extra lange und extra kurze Ärmel

Ärmelaufschlag ist ein zierendes Stoffteil in verschiedenen Formen am Saum des Ärmels, meistens bei Sakkos, Hemden, Jacken und Mänteln

Ärmelkugelnaht Bezeichnung für den halbkreisförmigen Teil des Oberärmels beim klassischen Kugelärmel, der in das Armloch eingenäht wird

Ärmellänge außen wird über die Mitte des Oberärmels gemessen: Beim Kugelärmel von der Schulternaht, beim Raglan von der Halslochnaht bis zum Ärmelsaum

Ärmellos Ohne Ärmel, meist bei sommerlichen Kleidungsstücken

Ärmelnaht Verbindungsnaht, mit der die Schnitteile beim ein-, zwei- und mehrteiligen Ärmel miteinander verbunden werden. Man unterscheidet zwischen vorderer Ärmelnaht, Ellbogennaht und Oberärmel-Teilungsnaht

Ärmelschlitz Verschieden lange Saumöffnungen in der Ellbogennaht. Ärmelschlitze werden teils offen, teils mit Knopflöchern und Knöpfen gearbeitet und mit dem Ärmelschlitzbesatz eingefasst

Ärmelschlitzobertritt Oberer Teil des Ärmelschlitzes

Ärmelschlitzuntertritt Unterer Teil des Ärmelschlitzes

Atlasbindung Auch Satinbindung. Bindungspunkte liegen in größeren Abständen unregelmäßig, hierdurch entsteht eine glatte, glänzende Oberfläche

Aufbügeln Beim Aufbügeln unterscheidet man: 1. Ältere Kleidungsstücke werden mit einem Bügeleisen aufgebügelt und somit wieder in Form gebracht. 2. Es werden Applikationen, Ornamente und Flicken, oder auch Einlagen auf betimmte Stellen aufgebügelt. Dabei muß die Aufbügelseite mit Kleber beschichtet sein. Durch den Einfluß von Wärme und Druck entsteht eine Verbindung zwischen den beiden Stoffen. Diese Tätigkeit wird heute auch als Fixieren bezeichnet

aufgerauhte Oberseite der Stoff wird durch eine Bürsten- oder Sandpapierrolle in der Produktion auf einer Seite aufgerauht

aufgerauhtes Gewebe das Aufrauhen kann einseitig oder zweiseitig erfolgen

aufgesetzte Brusttasche Tasche, bei der im Gegensatz zur eingesetzten Tasche ein oder mehrere Stoffteile aufgesetzt werden

aufgesteppte Kappnaht siehe Kappnaht

Aufhänger Der Aufhänger ist ein sehr zugfestes und haltbar hergestelltes Band, daß z.B. bei Oberbekleidung innen am Kragen befestigt ist. Mit diesem Band kann man die Kleidungsstücke an Kleiderhaken usw. aufhängen

aufmachen (der Fertigware) Die Kleidungsstücke werden nach der Fertigstellung zum Verkauf aufbereitet, um den Verkauf zu fördern. Bei der Oberbekleidung ist die Ausstattung z.B. Anhänge-Etiketten, Zugabe von Ersatzknöpfen und –flicken und gegebenenfalls das Überziehen mit Plastikhüllen. Hemden werden auch mit Banderolen und Ansteckern versehen

Aufnadeln gemusterte Stoff, der genau übereinander liegen muß nach dem Grobausschnitt, wird mit Hilfe von Nadeln zusammen gehalten, um die Mustergenauigkeit zu gewährleisten

Aufschneiden Durchschneiden von Stoffbrüchen mit einer Schere oder anderen Schneidwerkzeugen

aufspringende Falten Gehfalten, die beim Tragen aufspringen, wenn die Faltenbrüche an der Außenseite von zwei einseitigen Falten gegeneinander stoßen

Aufsteppen Aufnähen von Teilen

auf Taille gearbeitet siehe tailliert

Ausbrenngewebe Gewebe aller Art aus zwei verschiedenen Faserstoffen, bei denen der eine Faseranteil mustermäßig herausgeätzt wird. Es entstehen dichte Muster auf durchscheinendem Grund

Ausbügeln Verbindungsnähte werden mit dem Bügeleisen an der linken Seite des Kleidungsstückes auseinander gebügelt bzw. flach gebügelt

Ausfallmuster Siehe Muster

auslassen (die Naht) nachträgliches Auftrennen und knapperes Zusammennähen einer Naht

ausstanzen Verarbeitung im Zuschnitt bei kleinen Teilen

Auswaschartikel Das Kleidungsstück wird nach dem Nähen vom Hersteller oder Kunden gewaschen und ein gewolltes Verfärben zu erreichen

Auszacken Nähgutkanten zugeschnittener Schnitteile werden durch Auszackmaschinen oder Nähmaschinen mit Auszackvorrichtungen abgesichert, um ein Ausfransen zu vermeiden

Auszackschere Schere mit gezackten Schneiden (siehe auszacken)

Auszeichnungspflicht Kennzeichnungspflicht des Gewebes oder Kleidungstückes hinsichtlich Zusammensetzung und Pflegeeigenschaften

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Ballonseide federleichtes, häufig wasserabweisend imprägniertes Feingewebe aus Kunstfasern

Bandmaß Hilfsmittel für das Maßnehmen. Es ist ca. 2 cm breit, dehnungslos, biege- und knickfest. Das Band ist mit Zentimetereinteilung und/oder Zolleinteilung versehen, meistens bis 150 cm oder 200 cm

Bateau-Ausschnitt (ohne Kragen) Runder Halsausschnitt

Batist leicht eingestelltes Leinwandgewebe aus feinen, hochwertigen Garnen

Baumwolle Fasern von Baumwollpflanzen. Baumwolle ist der mengenmäßig bedeutendste und billigste textile Rohstoff, jedoch nimmt der Anteil infolge des verstärkten Einsatzes synthetischer Fasern allmählich ab. Die Baumwollpflanze gehört zu den Malvengewächsen und wächst in Ländern mit tropischem und subtropischem Klima. Die wichtigsten Produktionsländer für Baumwolle sind heute China, USA, Indien, Pakistan, Mexiko etc. Die Baumwolle wird gewonnen, indem aus dem Baumwollstrauch die Samenkapseln geerntet werden. Danach werden die Samenhaare und die Samenkerne getrennt. Aus dem Samenhaar folgt die Fasergewinnung, welches die Spinnfasern ergeben. Aus den Samenkernen wird Öl oder Saatgut gewonnen

Baumwollfeingewebe Die Feinheit der Baumwolle hängt mit ihrer Länge zusammen. Die längsten sind zugleich auch die feinsten Fasern. Der Durchmesser der Einzelfasern beträgt 0,012 bis 0,045 mm

Baumwollhemd Hemd aus reiner Baumwolle, auch häufig mit Beimischung von Polyester zur Verbesserung der Pflegeeigenschaften

Baumwollnähgarn Nähgarn aus reiner Baumwolle zumeist für Ziernähte

Baumwollzwirn Webgarn bestehend aus mehreren Fäden, die miteinander verzwirnt werden, um hohe Gleichmäßigkeit und Festigkeit zu erreichen

bedruckter Stoff Ein- oder mehrfarbige Muster auf weißem oder farbigem Grund entstehen durch das Bedrucken der Stoffe. zu den bekanntesten Druckverfahren zählen der Handdruck, der Schoblonendruck und der Walzendruck

Befestigungsnähte Es werden zwei oder mehrere Nähgutteile miteinander befestigt z.B.bei Staffiernähten, Heftnähten, Unterschlagnähten, Pikiernähten

beidseitiger Stoff Stoff, der auf der Vorder- und Rückseite bedruckt ist

Bekleidungsfabrik (Industrie) Bezeichnung für den Industriezweig innerhalb der Textilindustrie, in dem Bekleidung serienmäßig hergestellt wird. Die Firmen werden je nach ihrem Produktionsprogramm bestimmten Fertigungssparten z.B. BESPO, DOB oder HAKA zugeordnet

Bequemlichkeitsfalte Sammelbegriff für Falten in Oberbekleidung, die bei starker Tragebeanspruchung aufspringen und dem Träger dadurch zusätzliche Bewegungsfreiheit verschaffen

beschichtetes Gewebe Aufbringen natürlicher oder synthetischer Substanzen auf eine textile Fläche mit anschließender Verfestigung durch Hitze. Bei beschichteten Textilien sollte die Kunststoffoberfläche so porig ist, daß ein Luft- und Feuchtigkeitstransport möglich ist

Besticken Verzieren von Kleidungstücken durch Stickerei (Ornamente, Logos, Monogram, etc.) oder Ziernähte

Bewegungsfreiheit (in einer Bekleidung) Entfaltungsmöglichkeit, die sich beim Tragen eines Kleidungsstückes aufgrund der Maße für den Träger ergeben. Dies ist besonders wichtig für eng geschnittene Kleidungsstücke

Binder Siehe Krawatte

Blasebalgtasche Aufgesetzte Tasche bei Oberbekleidung. Das wesentliche Merkmal ist, daß nicht das Aufsetzteil der Tasche aufgenäht wird, sondern ein ringsherum besonders angeschnittener Stoffstreifen. Es ermöglicht ein Aufspringen der Tasche, die sich nach der Benutzung wieder der alten Form anpaßt

Blendenkragen Kragen, der durch ein speziell zugeschnittenes Stoffteil verziert wird. Diese Blende kann aus demselben Stoff oder aus einem andersfarbigen oder andersartigen Material bestehen

Blindnähen Die Nadeleinstiche und Nähfäden sind an der Außenseite des Kleidungsstückes nicht sichtbar

blindes Knopfloch Knopfloch, das nicht zum knöpfen benutzt werden kann, da es nicht eingeschnitten ist. Blinde Knopflöcher findet man häufig an Ärmelschlitzen (Oberbekleidung)

Blindsaum Nicht sichtbarer Saum

Blue-Denim-Artikel Auch Blue-Jeans-Artikel. Zumeist kräftiger blauer Baumwollstoff für Oberbekleidung wie Hosen und Jacken. Der Begriff Denim leitete sich aus der Herkunftsbezeichung "de Nimes" ab, also Stoff, der aus Nimes (Südfrankreich) kam. Blue steht für den blauen Farbstoff

Bluse Die Bluse ist ein weich und locker verarbeitetes Oberbekleidungsstück für Damen und Mädchen und wird zu Röcken und Hosen getragen. Eine Vielzahl von Blusenformen ist für die heutige Mode kennzeichnend. Es gibt verschiedene Formen der Ausschnitte und Kragen, der Länge, des Schnittes etc. Diese Unterscheidungsmerkmale ergeben zusammen mit dem Material eine bestimmte Stilrichtung

Bluse mit Kragen Reverskragenbluse, Stehkragenbluse, Kentkragenbluse

Brustabnäher Abnäherform, die bei engen Kleidungsstücken zur Unterstützung der Formgebung im Brustbereich vorgesehen werden

Brusttasche Tasche, zumeist aufgesetzt, die auf Brusthöhe angebracht ist

Brusttiefe Körpermaß bei Damen-Oberbekleidung. Die Brusttiefe ist der Abstand vom Halsansatz Schulter bis zum Brustpunkt als Teilstrecke zur vorderen Länge

Brustumfang Der Brustumfang wird gemessen über die stärkste Stelle der Brust. Der Brustumfang als Körpermaß ist mit das wichtigste Maß für die Schnittkonstruktion, da die anderen Maße des Kleidungsstückes davon abgeleitet werden

Bügelautomat Automatische oder teilautomatische Konstruktion zum Bügeln von leichten Kleidungstücken

Bügelechtheit liegt dann vor, wenn das Gewebe nicht eingeht und seinen Glanz durch das Bügeln nicht verliert

Bügelempfindlichkeit Leichte Stoffe können empfindlich auf Temperatur und Druck reagieren

Bügelfrei Standard für derzeit größtmögliche Pflegeleichtigkeit speziell bei Herrenhemden

Button-Down Kragenform mit 2 durchgeknöpften Knöpfen in den Kragenspitzen. Stammt aus der britischen Uniformtradition, beliebtes Businesshemd, auch ohne Krawatte tragbar, nicht für festliche Anlässe

Bügelleicht Niedriger Standard für Pflegeleichtigkeit

Bügelmaschine Hierbei werden handbediente oder programmgesteuerte Bügelpressen und Dampfbüsten eingesetzt, deren Platten bzw. Büsten auf die schnittechnische Form der jeweiligen Bügelpositionen abgestimmt sind

Bügeln Unter Bügeln versteht man, textile Stoffe zu glätten und zu formen mit dem Einsatz von Wärme, Druck und Feuchtigkeit (Dampf) Bügelpresse wird verwendet um z.B. Kragen, Schulterpartien und Hosenbeinen eine besondere und dauerhafte Form zu geben

Bügeltemperatur Temperatur für das Bearbeiten von Kleidungstücken, abhängig vom Material und Einsatzgebiet

Bund Taillenabschluß bei Hosen und Röcken. Der Bund kann angesetzt (angenäht) aber auch angeschnitten werden. Beim angenähten Bund wird ein Stoffstreifen an Vorder- und Hinterhose bzw. Vorder- und Hinterrock angenäht (Bundnaht). Beim angeschnittenen Bund wird die Breite des Bundes in der Konstruktion gleich zugegeben und man benötigt keine Bundnaht

Bundbreite Höhe des Bundes in cm

Bündchen Saumabschluß an sportlichen Ärmeln oder an Sporthosen, Bündchenhosen genannt. Sie sind meist aus dem gleichen Stoff wie das Fertigmaterial hergestellt. Sie werden mit Knopf-, Schnallenverschlüssen und Kordelverschlüssen gearbeitet und ermöglichen somit auch eine Weitenregulierung

Bündchenärmel Ärmel mit einem Abschluss als Bündchen

Bundnaht Naht, die durch das Annähen des Bundes an Hosen und Röcken entsteht

Bundweite Weite im Bundbereich bei Herren, gemessen am fertigen Teil. Bei Mädchen- und Damenbekleidung wird dies als Taillenweite bezeichnet

Buntgewebe Gewebe aus farbigen Garnen, die vor dem Weben gefärbt worden sind z.B. gestreifte oder karierte Musterungen

Bindungstypen die Verflechtung von Kett- und Schußfäden in einem Gewebe nennt sich Bindung. Wichtige Grundtypen sind z.B. Leinwand-, Köper-, Atlasbindung

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Chambray Buntgewebe aus einem farbigen und einem weißen Garn z.B. für Bekleidungsstücke der Jeansrichtung

Changeant Farbe oder changierende Farbe durch Farbwechsel bei unterschiedlichem Lichteinfall

changierendes Gewebe oder Changeantgewebe. Gewebe, das durch verschiedenfarbige Kett- und Schußfäden ein schillerndes Aussehen erhält. Es besteht meist aus Filamentgarnen und wird als Kleider-, Blusen- und Futterstoff verwendet (Seide)

Check Auch Karo oder rechteckiges Musterungselement

Chemiefasergewebe Faserstoffe, die nach chemisch-technischen Verfahren hergestellt werden aus Polymeren (Molekülgruppen) auf natürlicher oder synthetischer Basis

chemische Reinigung hier als Pflegesymbol (Symbol: Reinigungstrommel).Die Verwendung allgemein üblicher Lösemittel ist ohne Einschränkung möglich. Perchlorethylen und Fluorkohlenwasserstoff sind die gebräuchlichsten Reinigungsmittel. Fluorkohlenwasserstoff und Schwerbenzin werden bei empfindlichen Artikeln verwendet

Chiffon sehr feinfädiges, schleierartiges Gewebe. Diese Stoffe werden aus feinen Kreppgarnen gewebt und haben ein stumpfes Aussehen. Sie werden verwendet für Abend-, Sommerkleider, für Schals und Blusen

Chinakrepp Crepe de Chine aus endlosen Chemiefasern

Chinesenkragen Stehkragen, auch Mandarinkragen genannt

Cotton-Stretch siehe Stretch-Stoffe Coupon Abschnitt, Bezeichnung für eine kurze Stoffbahn in bestimmter Länge

Crepe Krepp-Bezeichnung für Gewebe mit körniger Oberfläche durch überdrehte Garne (Crepe) oder auch Kreppbindung wie beim Sandkrepp

Croisé Köperbindiges Gewebe, meistens aus Viskose-Filamentgarn, das auf beiden Seiten gleich aussieht

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Damast
Der Name Damast stammt von der Stadt Damaskus. Es ist ein einfarbiges, feinfädiges Jacquardgewebe aus Baumwolle, Reinleinen und Halbleinen. Echter Damast zeigt mehrfädige Musterabstufung. Unechter Damast ist ein Jacquardgewebe und zeigt durch einfädige Abstufung glattkonturige Musterung

Damenbluse siehe Bluse

Damengröße Die Damengröße ordnet man durch Körperhöhe, Hüftumfang und Brustumfang ein. Von diesen Maßen sind die Größenbezeichnungen abgeleitet. Man unterscheidet bei der Körperhöhe zwischen normaler Größe, kurzer Größe und langer Größe. Diese werden jeweils unterteilt in Normalhüftige, Schmalhüftige und Starkhüftige

Dämpfbehandlung Garne werden mit Wasserdampf behandelt. Es soll eine Schlingenbildung stark gedrehter Garne verhindern (Glättung) und die Garne weicher und lockerer machen

dampfbügeln Die Glättung von Gewebe wird durch Zugabe von Dampf verstärkt. In so genannten Selbstverdampferbügeleisen z.B. Haushaltsbügeleisen tropft Wasser auf die heiße Bügelplatte und verdampft

Dämpfen Durch heißen Wasserdampf dringt Feuchtigkeit und Wärme in das Gewebe

Dämpf- und Bügelpresse siehe Bügelpresse

Dauerbügelfalte Dauerhafte fixierte Bügelfalte in Kunstfasergeweben und Mischgeweben

Denim Strapazierfähiges Baumwollgewebe in Kettkörperbindung. Ursprünglich mit garngefärbter, blauer Kette und weißem Schuß. Für Jeans, Sport-, Freizeit- und Arbeitskleidung. Sieh auch Blue Denim

Dessinieren Gestalten von Stoffen

Doppelkappnaht Naht, bei der die Nahtzugaben an den Nähgutkanten beider Nahtpartner ausfransfest ineinander geschlagen werden, so das es eine gleichmäßig eingeschlagene Naht darstellt

Doppelkettenstich Beim Doppelkettenstich liegt die Stichverschlingung außerhalb des Nähgutes, in der Regel an der Unterseite

Doppelmanschette Manschette bei Hemden und Blusen mit Umschlag, der die Manschette doppelt erscheinen läßt. Der umgeschlagene Teil wird meistens mit Manschettenknöpfen gehalten

Doppelsteppstich besteht aus einem Ober- und Unterfaden. Die Stichverschlingung von Ober- und Unterfaden entsteht bei richtiger Fadenspannung in der Mitte des Nähgutes

dreifacher Zwirn mehrere Garne werden zu einem Garnkörper zusammengefaßt und dann zu einem Zwirn zusammengedreht

Design bezieht sich auf die Form- und Schnittgestaltung eines Kleidungsstückes. Es enthält die Bedeutungen: Zeichnung, Muster, Vorlage, Entwurf und Skizze

E     (zurück)

echte Farbe Bei den textilen Farben gibt es keine absolute Echtheit. Indanthren gefärbt, als Synomym für FArbechtheit, kann also nur bedeuten, daß die jeweilige Farbnuance in ihren gesamten Echtheitseigenschaften von keinem anderen Farbstoff gleichen Farbtons übertroffen wird

Einfachkappnaht Die beiden Nahtzugaben werden nach einer Seite hin umgelegt. Danach wird die Naht einseitig übergesteppt

Einfachnaht Die Naht wird nur einmal genäht, unabhängig von Nahtposition und Stichdichte

Einfachsaum Einfacher, mit dem Säumer hergestellter Wäschesaum mit schmaler Nahtzugabe und eingeschlagener, unversäuberter Nähgutkante. Der Einfachsaum wird meistens bei Hemden, Blusen und Wäsche verwandt

Einfädelnadel siehe Einfädler

Einfädler Zusatzeinrichtung zum erleichterten Einfädeln des Nähfadens in die Nähmaschinennadel

Einfaden-Blindstichmaschine Die halbkreisförmig gebogene Nadel sticht immer in derselben Richtung in den Stoff ein. Sie bewegt sich jedoch nur so weit hindurch, daß beim Zurückgehen eine genügend große Schlinge entsteht. Danach wird die Schlinge aufgegriffen und zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nadeleinstichen um eine Stichlänge weitergezogen

Einfassnaht Durch Einfaßnähte verhindert man das Ausfransen der Nähgutkanten durch Spezialbänder (Einfaßbänder) auf textiler Basis, aus Leder, Kunststoff usw

Eingehen Auch einlaufen, d.h. schrumpfen des Kleidungstückes speziell beim Waschen

Einlage Spezialstoff aus natürlichen oder synthetischen Fasern, gewebt oder aus Vlies. Die Einlage liegt unsichtbar zwischen Futter und Oberstoff oder zwischen zwei Oberstoff-Partnern. Sie hat die Aufgabe, das Kleidungsstück bzw. einzelnen Partien davon zu stabilisieren, die Formbeständigkeit zu gewährleisten und die Knitteranfälligkeit zu reduzieren

Einlauf oder Eingang. Schrumpfen von Textilien. Einlagen und Futterstoffe, die nach dem Einarbeiten z.B. während des Bügelns einlaufen, können das Fertigteil wesentlich verformen. Um eine Vorsorge zu treffen, kann man Einlauffalten legen, die beim Einlaufen des Futters, aufspringen und damit ein Aufziehen des Oberstoffes verhindern

Einlauffalten Falten zur zusätzlichen Absicherung gegen das Einlaufen des Futters während oder nach der Verarbeitung

Einlaufsicher siehe Einlauf Einnähetikett Etikett mit Angabe der Marke und/oder Hersteller

Einreiher Kurzbezeichnung für ein Kleidungsstück, das einreihig geschlossen wird. (wenn beide Vorderteile des Kleidungsstückes durch Verschlüsse geschlossen werden können, die in einer Reihe angeordnet sind)

Einstückkragen Bezeichnung bei Wäsche- und Berufskleidung für folgende Kragenkonstruktionen: 1. Ober- und Unterkragen bestehen jeweils für sich aus einem Zuschnitteil. 2. Ober- und Unterkragen sind in einem Stück geschnitten. Es gibt also keine Verbindungsnaht am Kragenrand

einteiliger Ärmel Ärmel, bei dem Ober- und Unterärmel aneinander geschnitten und nicht durch Nähte miteinander verbunden werden müssen z.B. bei Herrenhemden und Blusen

Einzelnaht Naht, die in der Regel aus einer Nahtlinie besteht

elastisches Garn Dehnbarkeit und Elastizität von Garnen haben für die spätere Verwendung große Bedeutung. Sie können durch das Fasermaterial und dementsprechende Herstellungsverfahren beeinflusst werden

elastisches Gewebe erweiterte Dehnfähigkeit durch Webtechnik oder Einsatz von elastischen Garnen

Ellbogenlänge Abstand zwischen Armkugel und Ellbogenspitze bei herabhängendem Oberarm und rechtwinklig angewinkeltem Unteralm

Ellbogennaht Hintere Ärmelnaht bei zwei- oder mehrteiligen Ärmeln, benannt nach ihrem Verlauf im Bereich des Ellbogens

englische Größe gemessen in Inch, Achtung nicht gleichzusetzen mit amerikanischen Größen in Inch

Excellent Begriff für bügelfreie Hemden (Ahlemeyer Excellent)

F     (zurück)

Fächerfalte
besteht aus mehreren übereinandergelegten Kellerfalten, die bei Körperbewegung fächerartig aufspringen

Fadenbremse siehe Fadenspanner

Fadenbruch Zu einem Fadenbruch - reißen des Fadens - kann es kommen, wenn - der Faden nicht richtig eingefädelt ist - sich noch Fadenreste in der Greiferbahn befinden - das Garn knotig ist oder eine zu geringe Festigkeit hat

Fadenführer Bei Nähmaschinen ösenförmige oder gelochte Fadenleitelemente, die dem Nähfaden zwischen dem Vorratsfadenwickel und der Nähmaschinennadel die bestmögliche Führung geben und den Bewegungsablauf des Fadens stabilisieren sollen

Fadenspanner Halte- oder Bremseinrichtung für Nadel-, Greifer- und Legefaden, um einen gleichbleibenden Nähfadeneinzug und ein gleichmäßiges Stichbild zu sichern

Falte Es gibt mehrere Bedeutungen: a)gewollte Falten 1. Zierfalten, die ein Kleidungsstück schmücken sollen 2. Falten, die an bestimmten Nahtpositionen bewußt eingearbeitet werden, z.B. bei Röcken oder Hosen 3.Sicherheitsfalten, die eingesetzt werden um das Einlaufen des Futters zu vermeiden b)ungewollte Falten 1. Falten , die Ursache für Fehler in der Konstruktion sind 2. Falten, die während der Verarbeitung entstehen, z.B. bei Pressen

Farbechtheit siehe echte Farbe

Fasson Aus dem Französischen stammender Begriff für Form, Gestalt, Zuschnitt, Muster und Schnitt. In der Regel bezeichnet man als Fasson das Gesamtbild von Kragen und Revers im Bereich der Vorderteile. Teilweise auch nur der Bereich des Revers

Fertigteilmaß Bezeichnung für Maße, die direkt am fertigen Kleidungsstück oder an der produktionsreifen Schnittschablone ermittelt werden

Filamentgarn spezielles Viskosegarn

Fischgrätenstoff (Fischgrat) Stoff, bei dem die Oberflächenstruktur aus kleinen Winkeln besteht

Fixiereinlage Einlagestoff aus natürlichen Fasern und/oder Chemiefasern, gewebt oder als Vliesstoff. Durch Beschichtung mit thermoplastischen Haftmassen kann die Fixiereinlage durch Verkleben mit der linken Seite des Oberstoffes dauerhaft verbunden werden

Fixierpresse Pressen, auf denen Fixiereinlagen durch Fixieren – Behandlung mit Wärme und Druck - mit textilen Flächen verbunden werden

FilaFil Faden an Faden. Gewebtechnik für Hemden- und Blusenstoffe. In Kette und Schuß wechseln sich je ein heller und ein dunkler Faden ab

Flachs Flachs oder Leinen ist die Bastfaser der Flachspflanze und war früher der wichtigste Spinnstoff für Wäschestoffe aller Art. Leinen wird im Vergleich zu Baumwolle nur in sehr geringen Mengen verwendet, da seine Gewinnung sehr teuer ist. Die Faser ist sehr glatt und fest

Flanell leicht gerautes Gewebe in Leinwand- oder Köperbindung. Baumwollflanell wird für Hemden und Wäsche, Wollflanell für Oberbekleidung verwendet

Formpresse Presse für die Verformung von Gewebe mittels Wärme (auch Dampf) und Druck

Formstabilität Die Form des Kleidungsstückes bleibt beim Tragen bzw. Waschen erhalten

Frackhemd Zumeist weißes Hemd mit Eckenkragen, verdeckter Leiste und Umschlagmanschette/Doppelmanschette.Teilweise auch mit Einsatz im Brustbereich (Plastron)

Freizeithemd Auch Casualhemd, siehe Legermode

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Garndicke Siehe auch Garnstärke

Garneigenschaft Garne haben einen wesentlichen Einfluß auf die aus ihnen hergestellten Kleidungsstücke. 1. Gleichmäßigkeit: Glatte Flächen lassen sich nur mit sehr gleichmäßigen Garnen herstellen. 2. Festigkeit: Die Festigkeit wird durch die Qualität der verwendeten Fasern und durch die Anzahl der Drehungen des Garnes beeinflußt. 3. Härte/ Drehung: Die Anzahl der Drehungen beeinflußt die Härte eines Garnes und somit auch das Aussehen des Stoffes. 4. Dehnbarkeit/ Elastizität: Sie beeinflussen die Funktion des Kleidungstückes

Garnfestigkeit siehe Garneigenschaft

Garngleichmäßigkeit siehe Garneigenschaft

Glanzzwirn Glanzeffekte entstehen häufig durch den Einsatz von Metallfäden (z.B. Lurex)

Glencheck Bei einem Glencheck treffen Grund- und Überkaro zusammen. Das Grundkaro ist Ton in Ton gehalten, das Überkaro tritt markant hervor

Gratköper Der Gratköper ist diagonal und entsteht dadurch, daß die Bindungspunkte seitlich versetzt sind und aneinanderstoßen. Verläuft die Gratlinie von links unten nach rechts oben, dann bezeichnet man dies als Z-Grat. Wenn sie von rechts unten nach links oben verläuft dann wird es als S-Grat bezeichnet

Griff Bezeichnet das Gefühl beim Anfassen des Stoffes

Größe ordnet Bekleidungsstücke in Längen- und Weitenmaße ein, die man in numerischen Bezeichnungen oder Zahlen und Buchstabenkombination abbildet

Größenbezeichnung von Bekleidung. Entstand um den Verbrauern und Händlern bei konfektionierter Bekleidung Richtwerte zu geben, die ihnen Aufschluß über die jeweiligen Maßverhältnisse geben sollten. Größenbezeichnungen dienen in erster Linie zur Auszeichnung von Bekleidungsstücken, die in industrieller Serienfertigung hergestellt werden

Gewebe Flächen aus zwei oder mehreren Fadensystemen, die sich in Kett- und Schußrichtung rechtwinklig verkreuzen. Die Kette verläuft parallel und der Schuß im rechten Winkel zur Webekante

Garnstärke wird in Europa in nm = nummer metrisch angegeben. z.B. 80 nm heißt 80 m eines Garnes wiegen 1 g. Je höher die Garnnummer, desto feiner das Garn

H     (zurück)

Haifischkragen
Auch italienischer Kragen. Form des Hemdkragens mit kurzen stumpfwinklig angeordneten kurzen Kragenschenkeln

HAKA Kurzbezeichnung für Herren- und Knabenoberbekleidung (Herrenanzüge-Knabenanzüge), vertreten durch den Verband der Bekleidungsindustrie

Halber Arm Auch Kurzarm Ärmel, dessen Länge im Bereich des Oberarmes zwischen Schulter und Ellbogen endet

Halbarmhemd Auch Kurzarmhemd

Halbarm siehe halber Arm

Halsausschnitt Bezeichnung für den Halsabschluß bei Oberbekleidung. Je nach Gestaltung und Schnittkonstruktion unterscheidet man nach Größe (z.B. kleiner Ausschnitt) und Form (z.B. gerader, spitzer, runder Ausschnitt) und Verarbeitung (z.B. mit Futter oder mit Ziersteppungen). Tiefe Ausschnitte werden in der Damenmode auch als Dekolleté bezeichnet

Halsumfang Umfang des Halsansatzes an der Übergangsstelle Hals/ Rumpf

Halsweite Maß des fertigen Kragens, vor allem bei Herrenhemden, deren Größenbezeichnungen nach der Halsweite (Kragenweite) eingestuft werden

handgemachtes Knopfloch Wird von Hand gefertigt und gilt auch heute noch als qualitatives Aushängeschild in der Maßschneiderei. Mit dem heutigen Stand der Technik ist es auch möglich diese Knöpfe mit der Maschine zu imitieren

Handgenäht Tätigkeitsbezeichnung für das Nähen von Hand

Haute-Couture Französische Bezeichnung (hohe Schneiderkunst) für schöpferisches Modeschaffen in Paris, dessen führende Modekünstler in der „Chambre Syndicale de la Haute Couture de Paris“ zusammengeschlossen ist. Von ihr wird Konzeption und Stil der europäischen Maß- und Fertigkleidung richtungsweisend beeinflußt

Heftgarn Speziell für das Heften hergestelltes Garn in groben Stärken mit niedriger Reißkraft. Es besteht aus Baum- oder Zellwolle, oft einfacher Qualität

Hemd Auch Herrenhemd. Kommt aus dem germanischen Wort für Hülle/Haut „Hemedi“ und bezeichnet ein Kleidungsstück, das auf der Haut getragen wird. Früher ein Teil der Wäsche, heute ein selbständiges Kleidungsstück. Schäffer Hemd. Ahlemeyer Hemd

Halbzwirn(-gewebe) Kettfäden aus Zwirn, Schuß aus normalem Garn, sehr hochwertiger Hemdenstoff

Hemdbluse Gerader Schnitt, Manschettenärmel und Knopfleiste kennzeichnen dem Herrenhemdstil

Hemdenpopeline Bezeichnung für hochwertige Hemdenstoffe, die mehr Kettfäden als Schußfäden haben. Das ideale Verhältnis ist 2:1

Herrenartikel Sammelbegriff für Herrenkleidung, die nicht Oberbekleidung ist wie Herrenhemden, Herrenwäsche, Krawatten, etc.

Hexenstich Spezielle Stichfolge bei Handarbeiten

Hohlsaum Saum, der nicht durchgesteppt oder durchgenäht wird. Der Einschlag des Saumes wird umgeheftet oder ohne Heften umgelegt und dann durch Anschlagen mit dem äußeren Oberstoff verbunden

I    (zurück) 

Interlocknaht Interlock wird an zwei Nadelreihen hergestellt, an denen sich die Nadeln genau gegenüberstehen und im Wechsel arbeiten. Es ist eine sehr dehnfähige, doppelflächige Naht für Maschenware

Indanthren gefärbt echt gefärbte Farben mit außerordentlich hoher Koch-, Licht- und Bleichechtheit

J    (zurück)

Jacket siehe Sakko

Jacquardgewebe benannt nach dem Erfinder des Jacquard-Webstuhles Joseph-Marie Jacquard. Es entstehen großflächige Muster durch die gezielte Anhebung des Kettfadens

Jägerhemd Funktionshemd mit 2 Brusttaschen und Patten, meist in jagdgrün, ähnlich Pilotenhemd

Janker hüftlange Jacke, oft aus Lodenstoff hergestellt (Walkstoff) und wichtiger Teil der Trachtenmode. Die Säume haben oft eine farbige Borte.

Jeanshose aus Denim (Blue Denim) hergestellte sportliche Hose

Jersey nach der englischen Kanakinsel Jersey benannter, weicher und elastischer  Maschenstoff, meist aus Baumwolle

Jerseyhemd aus Baumwoll-Jersey hergestelltes Hemd, konfektioniert wie ein Hemd aus gewebtem Stoff

Jerseykleid meist aus Baumwolle-Jersey oder Baumwollmischungen hersgestelltes enges Kleid

Jogginganzug zweiteiliger, leger geschnittener Sportanzug (Trainingsanzug) oft in fantasievollen Farbkombinationen 

K     (zurück)

Kappnaht
Hochwertige Nahtart bei Hemden, sportlicher Bekleidung und Berufsbekleidung. Man unterscheidet zwischen Einfachkappnaht, Doppelkappnaht und Rechts-Links-Naht

Kellerfalte Falte, bei der an der Außenseite des Kleidungsstückes die Faltenbrüche von zwei einseitigen Falten gegeneinander stoßen

Ketteln maschengenaues Zusammennähen auf speziellen Einfachkettenstichnähmaschinen (Kettelmaschinen)

Kleidung Gegenstände aus Stoff, Kunststoffen, Leder, etc., die am Körper (auch Kopf und Extremitäten) getragen werden

Kleinschnittbild das verbrauchsgünstigste Aneinanderlagen von Kleinschablonen und die Photos, die man durch Schnittbild-Photographie von Original-Schnittbildern erhält, wodurch ein verbrauchsgünstiges Schnittbild für weitere Original-Schnittbilder festgehalten wird

Knopf kommt aus dem altdeutschen und bedeutet so viel wie Knauf, Knospe oder Kugel. Der Knopf als Kleiderverschluß ist schon viele Jahrtausende alt. Früher wurde er durch Lederschlaufen gezogen. Nachdem er dann nach Europa kam, erfanden die Europäer das Knopfloch. Der Knopf spielt auch als Schmuck eine bedeutende Rolle in der Mode. Die Größe der Knöpfe wird nach dem Durchmesser in Millimeter angegeben. Die Knopfformen sind rund, länglich, oval, gewölbt, eckig, kugelig, flach usw. Knöpfe werden durch Ösen, vertiefte Fadenlöcher oder durch Zwei-, Drei- oder Vierlochbohrungen befestigt

Knopfabstand Auch Knopfstellung. Die Knöpfe und Knopflöcher werden insbesondere im Bereich der vorderen Kanten gesetzt. Zur Knopfstellung gehören der senkrechte Abstand der Knöpfe und Knopflöcher jeweils voneinander beim Einreiher und der waagerechte und senkrechte Abstand beim Zweireiher sowie der Abstand der Knöpfe und Knopflöcher von der vorderen Kante

Knopfannähautomat befestigt mit Zick-Zack-Stichen die Knöpfe. Die Knöpfe werden entweder manuell oder über spezielle Knopfmagazine in die Knopfklammern eingeführt. Die Kurvenscheibe steuert die Stichfolge und die Stichanzahl. Die Nadelstange ist im Allgemeinen beweglich

Knopfleiste Angenähter oder angeschnittener, mit Futter verstürzter Untertritt am rechten Hosenschlitzteil zum Anbringen der Knöpfe. Bei Herrenhemden ist dies die Leiste auf dem Obertritt (linken Vorderteil)

Knopfloch Verschluß für den Knopf

Kollektion In der Bekleidungs- und Wäscheindustrie: gesamthafte Zusammenfassung aller Formen für einen bestimmten mode-, saison-, verkaufs- und konsumabhängigen Anlaß, wie z.B. Frühjahr/Sommer-Kollektion oder Young-Fashion-Kollektion

Kombimanschetten Manschetten mit 2 Knöpfen. Je nach Wunsch kann die Manschetten enger oder weiter geknöpft werden.

Köpergewebe Die Bindungspunkte bilden Diagonalen z.B. bei Futterstoffen wie Croisé, Twill, Serge

Kragen Man unterscheidet beim Kragen zwischen dem einteiligen Kragen und dem zweiteiligen Kragen. Das äußere Bild des Kragens wird geprägt durch die Formgestaltung und Verarbeitung, vor allem aber auch durch den Kragenabstich, der den Verlauf der äußeren Kante des Kragens markiert

Kragenabstich Verlauf der äußeren Kragenkante von der Schulternaht aus nach unten. Man unterscheidet zwischen geradem, hohlem und gewölbtem Kragenabstich

Kragenbreite Die Kragenbreite wird meistens im Bereich der Rückenmitte gemessen, rechtwinklig zum Kragenbruch (Bereich des Kragens, in dem der Oberkragen umgelegt und dessen Umlegestelle festgebügelt wird) und senkrecht über die Kragenmitte

Kent klassische Basic Kragenform für Business und für die Freizeit, benannt nach dem Grafen von Kent

Kragenformen Maßgeblich bestimmt durch die Kontur des Kragens. z.B. Kläppchenkragen, Kent, Tab, Button-Down, Vario, Lido, Hai, Stehbund, verdeckter BD

Kragenlos Halsausschnitt ohne Kragen

Kragenweite Umfang des Halses am Übergang von Hals zu Schulter zuzüglich Maßzugabe in cm

Kreuzstich 1.Handarbeitsstich, den man zur Befestigung von Saumeinschlägen und Besetzen gebraucht oder auch für Zierstiche verwendet. Beim Kreuzstich sind die Stiche an der Außenseite des Kleidungsstückes nicht sichtbar 2.Knöpfe im Kreuzstich (maschinell) vernäht sind sehr haltbar

kurzer Ärmel siehe Halbarm oder Kurzarm

L     (zurück)

Länge (eines Kleidungsstückes) basiert auf senkrecht gemessenen Fertigmaßen, die mit den Körpermaßen der jeweiligen Meßstrecke übereinstimmen können

Längszuschnitt übliche Legerichtung beim Zuschnitt, d.h. die Schnitteile werden in Längsrichtung, also in Kettrichtung bei Geweben und in Maschenstäbchenrichtung bei Maschenwaren aufgelegt. 

Leinengewebe Gewebe aus Leinengarn. Das Leinengewebe zeichnet sich aus durch seinen natürlichen Glanz und seiner wunderbaren Glätte, z.B. bei hochwertiger Tischwäsche

Leinenhemd Hemd aus Leinengewebe, heute meist als leichtes Sommerhemd

Leinwandbindung ein Kettfaden kreuzt sich jeweils abwechselnd mit einem Schußfaden

Lidohemd In den 50er Jahren bekanntgewordener Jackentyp, hemdartig weit geschnitten mit dem typischen Merkmal, dem sogenannten Lido-Kragen.

M     (zurück)

Makobatist aus ägyptischer Baumwolle. Bekannt für ein weiches, glänzendes Aussehen

Makogewebe aus ägyptischen Makogarnen hergestellt. Feiner, hochwertiger Stoff für Hemden, Leibwäsche, Taschentücher etc.

Manschette Ärmelabschluß, weiter entwickelte Form des Bündchens, z.B. als Sportmanschetten mit Verstellknopf, eckig oder abgerundet, oder Umschlagmanschette für Manschettenknöpfe

Manschetteneinlage Einlage ähnlich der Krageneinlage zur Versteifung und Formgebung 

Maschinenwaschbar Waschsymbol, für Kleidungstücke, die in der Waschmaschine behandelt werden können

Maß auf bestimmte Messstrecken am Körper bezogene Meßwerte als Grundlage für Schnittkonstruktion oder Bestimmung/ Kontrolle der Größe des Fertigteiles. Man ermittelt die Maße durch Maßnehmen oder durch Entnahme von Größentabellen

Maßarbeit Mit diesem Begriff wird meist Schneiderarbeit verbunden, die fast ausschließlich auf individuellen, durch Maßnehmen am Körper ermittelten Maßen beruht

Maßbeständigkeit die Maße verändern sich nicht beim Tragen oder Waschen 

Maßkonfektion Herstellung von Kleidungsstücken in Serienfertigung, jedoch unter schnittechnischer Berücksichtigung individueller Maße, die gesamthaft oder im Einzelnen nicht mit vorgegebenen Größentabellen identisch sein müssen.

Mehrfachnaht Gesamtnähnaht, die meistens aus mehreren, parallel laufenden Einfachnähten besteht. Die Nahtlinien können aus einem Stichtypoder mehreren verschiedenen Stichtypen gebildet sein

Melange Textilflächen aus gemusterten Effektgarnen. Diese Garne werden aus verschiedenfarbigen Fasern gesponnen

Messband Auch Maßband, 1,5 cm bis 2 cm breit, 1,5 m bis 2 m lang mit Kunststoffüberzug

messen (nach Metern) mit einem Maßband wird der Körper (Körpermaß) oder das Kleidungsstück (Fertigmaß) vermessen

Messertasche Lange Tasche mit schmalem Eingriff auf der rechten Hinterhose zur Unterbringung eines Messers

Mittelfalte geschlossene oder aufspringende Falte in der Mitte des Rückenteiles oder auch der Brusttasche, z.B. die Cacharel-Falte bei Herrenhemden

Modetrend Entwicklung im Modemarkt hinsichtlich Formen und Farben und deren Kombinationen.

Monsanto Wert gibt auf einer Skala von 1 bis 10 den Glätte-Erscheinungsgrad eines (Hemden-)Stoffes an, Werte von 7-8 gelten als ausgezeichnet für „bügelfreie“ Hemden

Muster 1.Kurzform für Schnittschablone 2. Kurzbezeichnung für Musterteil 3.Bezeichnung für Proben, Ansichts- und Demonstrationsstücke auf dem Oberstoff- und Zubehör-Sektor

Musterschutz Schutz des Entwurfes - der Dessinierung - von Geweben und Kleidungstücken ähnlich Patentschutz

Mutterschnittbild gezeichnetes Schnittbild, mit dem beliebig viele Kopien hergestellt werden können

N    (zurück)

Nadel
Werkzeug um textile Stoffe zu verbinden. Die eigentliche Nadel wird heute als Nähnadel oder Handnähnadel bezeichnet. Es ist ihre Ausgabe das Nähgut zu durchstechen und einen Faden durch das Nähgut zu führen

Nadelabstand Abstand zwischen Nadeln z.B. bei Doppelsteppstichmaschinen

Nähfaden Spezielles Garn (Nähgarn) zum Verbinden von Nähgutteilen

Naht linienförmige Verbindung zwischen zwei oder mehreren Materiallagen

Nahtbild optischer Gesamteindruck der fertigen Naht z.B. Bei Ziersteppungen, an Kleidungsstücken etc.

Nahtelastizität Dehnbarkeit der fertigen Naht bei Zugbeanspruchung. Eine ausreichende Nahtelastizität ist vor allem bei der Verarbeitung von elastischen Oberstoffen, z.B. bei Maschenware sehr wichtig

Nahtfestigkeit
Die Naht muss ihre Festigkeit behalten, auch bei extremer Tragebeanspruchung darf die Naht nicht reißen

Nahtkläuselung Sichtbare, wellenförmige Ausstrahlung einseitig bzw. beidseitig der Naht, die sofort nach dem Nähvorgang, beim Bügeln oder Pressen oder nach einer kurzen Ruhezeit entlang der Naht oder in bestimmten Bereichen der Naht auftritt

O     (zurück)

Oberärmel
Teil des Ärmels, der sich außen befindet, also nicht am Körper anliegt

Oberärmellänge siehe Ärmellänge

Oberfaden Nähfaden beim Stichtyp Doppelsteppstich, dessen Stichbrücken nach der Stichverschlingung mit dem Unterfaden im Sichtbereich der Näherin an der Oberseite des Nähgutes liegen

Oberkragen Teil des Kragens, der nach außen hin sichtbar ist

Oberkrageneinlage Spezielles Gewebe zur Verstärkung und Formgebung des Kragens

Oberweite Dieser Begriff wird heute nicht mehr oft verwendet. Er wird meistens durch den neueren Begriff Brustumfang ersetzt

ÖkoTEX Standard 100 Das Forschungsinstitut Hohenstein hat diesen Industrie-Standard für schadstoffgeprüfte Textilien entwickelt und zertifiziert

P     (zurück)

Passe
Auch Sattel. Formgerecht zugeschnittenes Stoffteil, das im oberen Bereich des Kleidungsstückes auf Rücken und /oder auf die Vorderseite aufgesetzt wird

Passform ist ein Qualitätsmerkmal, mit dem bewertet wird, wie Schnitt, Linienführung und Funktion eines Bekleidungsstückes dem Träger passen und gefallen. Für Paßform verwendet man oft den Begriff „Sitz“, z.B. der Anzug sitzt wie angegossen

Patte gefüttertes Stoffteil das oft als Klappe an Taschen verwendet wird. Bei Pilotenhemden schließen die Pattten die Brusttaschen nach oben ab

Pfeffer-und-Salz Kleine, punktförmig Schwarz-Weiss-Musterung

Pflegeanleitung Hinweise und Vorschriften zur Pflege von Textilien

Pflegeeigenschaften Beschreiben den Aufwand, der für die Pflege des Kleidungstückes. notwendig ist. Die Textilpflege wird vor allem durch die Faserart und ihre Fasereigenschaften wie Festigkeit, Chemikalienbeständigkeit und Temperaturverhalten bestimmt

Pflegekennzeichen oder Pflegesymbol. Diese Symbole geben eine Pflegeanleitung in Kurzform. Symbole: Waschbottich (Waschen), Dreieck (Chloren), Bügeleisen (Bügeln), Reinigungstrommel (Chemischreinigung), Trocknertrommel (Trocknung im Wäschetrockner)

Pflegeleicht auch easycare. Die Pflege der Kleidungsstücke ist einfach und mit geringem Aufwand möglich, z.B. durch Haushaltswäsche oder geringes Bügeln

pflegeleichtes Hemd Ausrüstung von Oberstoffen, die das Bügeln der Hemden erleichtern

Piccadilly-Kragen Hemden-Kragen mit kurzen, oft abgerundeten Kragenspitzen, die durch eine schmückende Klammer oder Ziernadel miteinander verbunden werden

Pikiernaht Nähte zur planen oder rollenden Verbindung von Einlagen mit Oberstoffen

Pikierstich die Stiche sind an der Oberstoff-Außenseite nicht sichtbar bzw. kaum sichtbar

Pin-point Bezeichung für einen sehr feinen Oxford-Hemdenstoff 

Polyacrylgarn Zeichnet sich durch hohe Lichtechtheit und Wasserfestigkeit aus. Es eigent sich gut für Stoffe, die oft der Sonne ausgesetzt sind wie z.B. Gardinen, Gartenschirme usw. Wollähnlich, aber leichter im Gewicht als Wolle, nicht filzend, angenehm im Tragen, leicht waschbar und leicht zu trocknen

Polyamidgarn Siehe auch Nylon und Perlon. Sehr festes Garn, scheuerfest und elastisch

Polyester Polyesterfasern sind reiß- und scheuerfest, sie trocknen schnell und sind sehr biegeelastisch, knitterarm und lichtbeständig. Man kann sie zu sehr feinen Garnen ausspinnen, aus denen sich leichte und dennoch strapazierfähige Kleiderstoffe herstellen lassen. Sie werden oft für Unterwäsche, Hemden, Blusen, Hosen und Rockstoffe  verwendet

Popeline Leinwandbindiges Gewebe mit feinen Querrippen, die durch eine sehr feine, dicht eingestellte Kette und einem etwas gröberes Schußgarn entstehen. Verwendung je nach Stärke für Hemden, Blusen, Hosen, Jacken, Mäntel

Popelinehemd Hemd aus Popelinegewebe. Häufigstes Material für Hemden

querelastisches Gewebe das Gewebe ist in der Breite (quer) dehnbar

Q    (zurück)

quergestreift
die Streifen verlaufen waagerecht, im Gegensatz zu längsgestreift

Querzuschnitt Meistens verwendet man den Längszuschnitt, jedoch aus besonderen Gründen, z.B. um das Dessin eines Oberstoffes zu nutzen, kann man die Schnitteile auch quer auflegen, also in Schußrichtung bei Geweben und in Maschenquerrichtung bei Maschenwaren

Quetschfalte Falte, die aus zwei entgegengesetzt eingelegten Falten besteht, die an der Außenseite des Kleidungsstückes liegen.

R    (zurück)

Reihgarn
anderer Ausdruck für Heftgarn

Reinleinen muß aus 100 % Leinen bestehenim Gegensatz zu Halbleinen

Reyon Chemiefaden, der nach dem Viskoseverfahren hergestellt wird. Als erstes werden die Zellstoffplatten in Natronlauge getränkt, die überschüssige Flüssigkeit wird abgepreßt und hinterher wird die krümelige Masse mit Schwefelkohlenstoff vermischt. Durch Zusatz von Natronlauge entsteht Viskose. Diese wird anschließend filtriert und es entsteht der Reyonfaden. Reyon hat eine hohe Dehnbarkeit und im trockenen Zustand eine hohe Reißfestigkeit. Die Herstellungskosten sind niedriger als bei allen anderen Chemiefäden. Reyon wird daher auch am häufigsten verwendet. Etwa 70 % der gesamten Chemiefädenproduktion sind Reyon

Revers umgelegter Bereich des Fassons zwischen der Spiegelnaht und dem Auslauf des Fassons in die Vordere Kante

Riegelmaschine näht selbständig mit Zick-Zack-Stichen unterschiedliche Nahtformen auch als Nahtabschluss

Rückenabnäher um den Rücken bei sportlichen Kleidungsstücken mehr Weite zu geben, werden kleine Rückenabnäher eingearbeitet, entweder von der Taille aus nach oben oder vom unteren Sattelrand aus nach unten

Rückenbreite waagerecht am Rücken anliegend gemessener Abstand von Armansatz zu Armansatz.

Rückenfalte bei sportlichen Kleidungsstücken vom Sattel bis zur Taillennaht verlaufende Quetschfalte, die nach innen oder nach außen eingearbeitet werden kann

Rückenlänge in Rückenmitte am Körper anliegend gemessene Abstand zwischen dem 7. Halswirbel und der Taille

Rückenmitte senkrechte Naht in der Mitte des Rückens, die die linke und rechte Rückenhälfte miteinander verbindet

Rückenpasse siehe Passe bzw. Sattel         

Rumpf  miteinander verbundene Schnitteile, die den Oberkörper direkt bekleiden

Rückenverarbeitungen z.B. gerader Rücken mit Passe, seitlich aufspringende Falten, glatter Rücken ohne Passe, Kellerfalte

S     (zurück)

Saum
unterer Abschluß an allen Bekleidungsstücken, z.B. von Hosenbeinen

Saumabschluß 1. Saumeinschlag wird umgeschlagen, in sich noch einmal umgebuggt und dann durchgesteppt oder hohl verarbeitet. 2. Saumeinschlag wird nur umgeschlagen und offenkantig gelassen. 3. Der Saum wird nicht umgeschlagen und offenkantig gelassen

Saumeinschlag der nach innen eingeschlagene Teil des Saumes

säumen siehe Versäuberungsnaht

Schiebefestigkeit Festigkeit der Gewebestruktur. Um  die Ware „schiebefester“ zu machen, werden die Gewebe mit Klebemitteln behandelt oder mit Mitteln, die die Oberfläche der Fäden rauh machen

Schließknopf Bezeichnung für einen von mehreren Knöpfen, der in der Regel geknöpft wird, während die anderen mehr oder weniger Zier-Funktion haben

Schlitz Öffnung an Kleiderstücken in verschiedenen Längen und Formen, z.B. Hosenschlitz, Ärmelschlitz, Seitenschlitz usw.

Schnitt Kurzbezeichnung für Schnittkonstruktion, Schnittgestaltung, Schnittaufbau, Form, Stil und Styling

Schnittbild Auslegen der Schnittschablonen auf dem aufgespannten Stoff mit dem Ziel, möglichst wenig Material zu verbrauchen

Schnitterstellung 1. Durch das manuelle Aneinanderlegen der Schnittschablonen auf einer Stofflage entweder nach Erfahrung und Können oder nach Vorlage, z.B. nach handskizziertem Kleinschnittbild. 2. wie beim ersten, jedoch wird hierbei ein Mutterschnittbild verwendet, das erhalten bleibt, und mit dem immer wieder Schnittbilder vervielfältigen kann.

Schnittmuster Zeichnung, die sich aus der Schnittkonstruktion eines bestimmten Schnitteiles ergibt wird auch als Schnittmuster bezeichnet.

Schottenstoff Ursprung aus Schottland, wo man vorwiegend in Wolle geköperte, karierte Gewebe herstellte. Dient auch heute noch zur Unterscheidung der einzelnen Familienclans

schottischer Tartan bestimmtes Karo für einen Familienclan, z.B. Back Watch

Schrumpffestigkeit sagt aus, wie es um die Einlaufwerte eines Gewebes bestellt ist

Stäbchen werden zur Stabilisierung der Kragenecken eingesetzt. Teilweise fest eingenäht, teilweise herausnehmbar

Saum untere Kante des Hemdes: gerade – Standard , Bogensaum für höheren Tragekomfort

Seide Fasern, die aus Kokons seidenspinnender Insekten gewonnen werden. Die Seide ist die feinste Naturfaser, sie ist sehr elastisch und knittert sehr wenig. Trotz ihrer feinen Fasern ist sie sehr reißfest. Seide ist hinsichtlich der Pflege eine sehr empfindliche Faser. Sie kann bis maximal 30° gewaschen werden oder mit Handwäsche. Seide darf aber nicht gechlort und im Wäschetrockner getrocknet wernen. Bügeltemperatur bei angefeuchteter und entbasteter Seide bis160°C und Rohseide bis130°C. Verwendet wird Seide häufig für Kleider, Kostüme, Nachtwäsche, Tücher usw.

Seitennaht Verbindungsnaht bei Oberbekleidung zwischen Vorderteil und Rücken, bei Rücken zwischen Vorder- und Hinterrock, bei Hosen zwischen Vorder- und Hinterhose

Serge Gewebe in Kettköperbindung. Wollserge wird für Anzüge und Kostüme, Futterserge aus Viskose für Sakkofutter und Mäntel verwendet

Sicherheitsnaht Versäuberung zweier oder mehrerer Nähgutkanten im gleichen Arbeitsgang mit dem Nähen der Verbindungsnähte, z.B. auf Safety-stitch-Maschinen

Sicherheitsstich man unterscheidet zwischen drei Stichtypen:
- imitierter Sicherheitsstich, zwei Nadelfäden und zwei Greiferfäden
- 5-Faden-safety-stitch, bestehend aus 2 Nadelfäden und 3 Greiferfäden
- 6-Faden-safety-stitch, bestehend aus 2 Nadelfäden, 3 Greiferfäden und einem Legefaden

Single-Jersey feine, einflächige Maschenware in Rechts-Links-Bindung, meist aus Baumwolle. Verwendung für Hemden, Blusen, Nachtwäsche

Spitze Verzierung an Kleidungsstücken. Die Spitze als Schmuckelement fand in der Bekleidung schon früh Verwendung, z.B. an Blusen, Kleidern, Damenwäsche, Bett- und Tischwäsche, Kissenbezüge, Taschentücher usw..Erste Anfänge begannen schon im 3. und 4. Jh. v.Chr.

Sporthemd früher Unterscheidungsmerkmal zum klassischen Oberhemd. Heute wird es allgemein als Herrenhemd oder auch Casualhemd bezeichnet.

Sportmanschette bei Hemden und Blusen auch einfache Manschette genannt. Die Sportmanschette findet man vorwiegend bei klassischen Herrnehemden, Sporthemden oder sportlichen Blusen. Sie hat kein Umschlagteil wie die sogenannte Umschlagmanschette oder Doppelmanschette. Sie besteht aus Unter- und Oberteil und hat meistens abgesteppte Kanten, die im Bereich der Knopflöcher rund, eckig oder winklig verstürzt werden.

Stecken auch Abstecken genannt. Hierbei werden zwei oder mehrere Nähgutkanten provisorisch zusammen gefügt und es werden bestimmte Nahtpositionen markiert mit Hilfe von Stecknadeln.

Stecknadel Nadel aus rostfreiem Stahl mit Kopf, die zum provisorischem, nur vorübergehend erforderlichem Heften oder Nähen verwendet wird. Auch beim Zusammenlegen von konfektionierten Hemden für die Prädsentation im Handel

Stecknadelkopf Stumpfes, verdicktes Ende der Nadel. Früher aus Metall, heute meist aus Kiunststoff

Stehbündchenkragen oder Stehkragen. Der Halslochform angepasster schmaler Stoffkragen ohne Umschlagteil, der sich aufrecht um den Hals legt und somit „stehend“ wirkt

Steppnaht aufliegende, deutlich sichtbare Naht, auch Ziernaht. Die Herstellung einer Steppnaht wird mit Steppen bezeichnet, als fachsprachliche Alternative zu Nähen

Steppen Herstellung von Ziernähten als fachsprachliche Alternative zum Ausdruck Nähen.

Stichbildung Vorgang bei Nähen, der das Durchstechen des Nähgutes mit einer Nadel unter gleichzeitigem Hindurchführen eines Nähfadens durch das Nähgut und dessen Verriegelung entweder durch das Nähgut mit sich selbst oder mit einem anderen Nähfaden bezeichnet

Stichbreite die Ausdehnung eines Stiches quer zur Vorschubrichtung

Stichdichte die Anzahl der ausgeführten Stiche, bezogen auf eine Längeneinheit, z.B. die Stichlänge von 2mm entspricht einer Stichdichte von 5 Stichen je cm

Sticken Muster, Namen, Motive usw. auf textile Materialien arbeiten

Stil Ursprünglich gebrauchte man den Begriff Mode für einen Recht kurzlebigen Zeitgeschmack, während die eine längere Zeit herrschende und auf kultureller und künstlerischer Ebene entwickelte Gestaltungsweise mit Stil bezeichnet wurde. Heutzutage haben Mode, Stil, Look etc. eine ähnliche Bedeutung

Stoßnaht Naht, bei der die offenkantigen Nähgutkanten zweier einander zugeordneter Nähgutteile voreinandergelegt und dann durch Zick-Zack-Stich miteinander verbunden werden

Stretchgewebe dehnbares Gewebe durch Einsatz von Elastan oder durch Webtechnik    

T     (zurück)

Tab-Kragen
beide Kragenspitzen werden durch eine knöpfbares Band vom gleichen Stoff miteinander verbunden.

Taillennaht waagerechte Verbindungsnaht in Taillenhöhe. Mit Hilfe der Taillennaht ist es auch möglich, das Oberteil eines Kleidungsstückes körpernah zu schneiden und das Unterteil mit Falten auszustatten z.B. bei Damenkleidern.

Taillenumfang waagerecht gemessene Umfang des Körpers in Höhe der Taille. ( bei Damen- und Mädchenoberbekleidung)

Taillenumfanglinie waagerechte Konstruktionslinie, auf der nach Abzug aller Nahtzugaben und Einschläge, die effektive Taillenweite eines Kleidungsstückes ermittelt werden kann.

Taillenweite Fertigmaß im Taillenbereich bei Damen- und Mädchenbekleidung.

Textilpflege siehe Pflegesymbole/ -eigenschaften)

trocknen  bei der Veredelung der Ware (des Gewebes)muss nach der Nassbehandlung entwässert werden. Dies geschieht durch Schleudern, Absaugen oder Abquetschen. Bei Entwässern bleibt eine Restfeuchte übrig, die nun getrocknet werden muß. In der Textilveredlung wird am häufigsten auf dem Spannrahmen getrocknet

Twill siehe auch Köper, seidiger oder wolliger Kleiderstoff. Als Futterstoff meistens aus Baumwolle

U     (zurück)

Umschlagmanschette
Manschette bei Hemden und Blusen mit Umschlag, auch Doppelmanschette genannt

Überwendlichnaht Umschlingen einzelner Nähgutteile vor dem Nähen der Verbindungsnaht auf ein- oder mehrfädigen Überwendlichmaschinen

Uni(-farben) glatt, eben, einfarbig, schlicht  Aus dem Französischen übernommene Bezeichnung für einfarbige Stoffe.

Unterärmel Teil des Ärmels, der am Körper anliegt

Unterkragen unten liegender, nicht sichtbarer Teil des Kragens

V    (zurück)

Variomanschetten Manschetten mit 2 Knöpfen und zusätzlichem Knopfloch zwischen den Knöpfen. Variomanschetten können enger oder weiter geknöpft werden oder auch mit Manschettenknöpfen getragen werden.

Vatermörder steifer, vorne offener Stehkragen. Kragenspitzen stehen aufrecht. Die Bedeutung kam wahrscheinlich daher, dass die sehr steifen Kragenspitzen messerförmig an den Hals des Trägers stießen

Verbindungsstich Verbindung textiler Flächengebilde          

Verdeckt nicht sichtbar

verkleben zusammenfügen von textilen Flächen (Geweben), die mit Klebstoff beschichtet wurden

Vollzwirn-Popeline für die Kette und den Schuß werden gezwirnte Garne eingesetzt

Voile Gewebe in Leinwandbindung mit hart gedrehten Garnen in Kette und Schuß oder auch nur in Kette. Der Stoff ist durchscheinend und fühlt sich rauh an. Verwendung für Kleider und Blusen

Volant rundgeschnittene Stoffteile, die lose fallend z.B. auf Röcke genäht werden

W    (zurück)

Warenbreite
Bezeichnung für die effektive Breite (in cm) bei Ober-, Futter- und Einlagestoffen in ungedoppeltem, offenem oder breitem Zustand

Warengewicht Stoffe werden nach Gewicht je laufendem Meter und nach Gewicht je Quadratmeter angeboten

Waschechtheit gibt an ob und gegen welche Waschverfahren Färbungen beständig sind

Waschen Baumwollhemden sind i.d.R. 40° oder 60° C waschbar, dabei sind bei farbigen Dessins flüssige Colourwaschmittel (ohne optische Aufheller)  empfehlenswert

Wollsiegel Garantiezeichen für reine, neue Schafwolle

Z     (zurück)

Ziernaht
schmückt Kleidungsstücke und/oder kann Halte- und Befestigungsfunktion ausüben z.B. bei Säumen oder Taschen

Zubehör (für Herrenbekleidung) auch Accessoires. Krawatten, Strümpfe und Schuhe, Gürtel, Brillen, Uhren, Kopfbedeckung etc.

Zweifachzwirn zwei Garne werden zu einem Garnkörper zusammengefaßt und dann zu einem Zwirn zusammengedreht

Zwirn Sammelbegriff für alle linienförmigen textilen Gebilde, die durch Zusammendrehen einfacher Garne und/oder Zwirne gleicher oder verschiedener Art entstanden sind.